Cream-Team-Cologne erobert die Alster-City
Mit einer äußerst dezimierten Truppe – hat fast schon Tradition – reisten die Kölner-Kicker vollen Mutes in die Hansestadt.
Uns
erwartete ein wirklich professionell organisiertes Turnier mit
freundlich familiärem Flair. An diesem Wochenende sollten viele
europäische Mannschaften Ihre fußballerischen Kräfte messen.
Neben Prag, Kopenhagen stießen wir an diesem Wochenende wieder
auf unseren Angstgegner London. Glücklicherweise war diesmal
nicht unser Erzrivale – Die London Lions - sondern das schwule
Londoner Team Leftfooters angereist. Sodass wir zunächst einmal
aufatmen konnten. Anerkennend zu erwähnen ist auf jeden Fall der
gut geplante Spielplan, es gab keine langen Pausen zwischen den
einzelnen Spielen, trotz der 16 Mannschaften war auch das
Endspiel mit Anstoß um 16.15 Uhr angesetzt.
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So kämpften wir uns ohne Punktverlust durch die Vorrunde gegen die Startschuss All Stars, Kopenhagen und die Sixpacks aus Köln. Dann sollte es im Viertelfinale richtig spannend werden. Es sollte ein rheinisches Drama werden. Wir spielten gegen unsere Freunde, die Hot Shots
aus Köln. Gegen die taktisch wirklich hervorragend aufgestellten
Kölner Jungs schaffte es unsere Mannschaft nicht die
Entscheidung nach 12 Minuten herbeizuführen. |
Endstand 1:1 unentschieden, also gab es ein nervenaufreibendes Neunmeterschießen. Mit viel Glück und ohne Verstand zogen wir schließlich als Sieger ins Halbfinale ein. Von hier aus noch mal ein großes Lob an die Hot
In Fußballerslang würde es nun heißen: „Jetzt haben wir Blut geleckt und wollen den Titel!“ Es war alles möglich, alle Spieler waren bis in die Haarspitzen motiviert. Uns so kam das, was kaum einer wirklich für möglich gehalten hatte. Mit sieben einsatzbereiten Spielern und einem Rückkehrer mit gravierendem Trainingsrückstand gewannen wir das Halbfinale gegen Karlsruhe um dann im
Finale nochmals auf unseren Vorrundengegner Fodbold Kopenhagen zu treffen. In diesem Finale sollte uns noch mal alles abverlangt werden. Die Aufwärmphase auf Platz 1 zog sich unendlich in die Länge, mit Ehrfurcht betrachteten wir unsere Finalgegner, die in einer Mannschaftstärke von erschreckenden 10 Mann Ihren Runden drehte. Dennoch stimmte die Moral des Cream-Team-Cologne. Wir glaubten an den Sieg! Und so wurde hitzig gekämpft doch am Ende musste sich der Titelverteidiger aus Kopenhagen geschlagen geben. Der Wanderpokal der Startschuss Masters geht im Jahr 2009 an den Rhein. Vielen Dank für dieses schöne Turnier! Die GayGames können kommen! |
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